DA STECKT LIEBE DRIN.
Dass die Orchidee nicht nur irgend eine Pflanze sondern etwas ganz besonderes ist, lässt sich daran erkennen, dass sie seit fast 4.000 Jahren den Menschen als Dekoration, Heilmittel und sogar als Aphrodisiakum diente.
Die Orchidee zählt mit fast 40.000 Arten und über 70.000 Züchtungen zu den beliebtesten Pflanzen weltweit.
Wir als Gartenbau VALTL RAFFEINER stehen für Qualität an Pflanzen und Service, daher wollen wir Ihnen auf den folgenden Seiten unserer Webseite einige Tipps und Tricks zum korrekten Umgang mit diesen wunderbaren Pflanzen verraten und Ihnen einen kleinen Einblick in die Farben- und Formenwelt der Orchideen ermöglichen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Freude
mit Ihren
Südtirol Orchideen.
Die "Südtirol Orchidee"
SÜDTIROLER QUALITÄT IN EXOTISCHEN PFLANZEN.
So mancher wird sich nun fragen, was den eigentlich so eine "Südtirol Orchidee" ist.
„Südtirol Orchideen“ sind keine eigenen Züchtungen oder spezielle Arten, „Südtirol Orchidee“ ist eine von Gartenbau Valtl Raffeiner aufgebaute Marke und bezeichnet die von Gartenbau Valtl Raffeiner, von der Jungpflanze bis zur blühenden Orchidee, hergestellten Pflanzen.
Alle „Südtirol Orchideen“ sind mit einem speziellen Etikett gekennzeichnet, auf welchem eine weiße Phalaenopsis auf schwarzem Grund mit darunterliegender Schrift „Südtirol Orchidee“ abgebildet ist.
Gartenbau Valtl Raffeiner will mit dieser Art der Kennzeichnung auf die besonderen Qualitäten seiner Orchideen aufmerksam machen und den Kunden hiermit ermöglichen seine Orchideen von denen anderer Hersteller besser unterscheiden zu können.
Selbstverständlich ist aber für Gartenbau Valtl Raffeiner -Qualität- immer noch die beste Kennzeichnung für seine Produkte.
Die Geschichte der Orchidee

Evolution
Die ersten Formen der Orchidee blühten schon lange vor der Entstehung des Menschen selbst, sie sahen die Dinosaurier kommen und gehen und erlebten die Trennung des Urkontinents Pangäa. So sollen die letzten gemeinsamen Vorfahren aller Orchideenarten vor 76 bis 84 Millionen Jahren auf der Erde existiert haben. Der Ursprung der Orchideen soll aber noch viel früher, vor 100 bis 122 Millionen Jahren in den tropischen Zonen des damaligen Urkontinentes Pangäa, vor dessen Spaltung in Afrika und Südamerika, liegen.
Die Verbreitung verschiedener primitiver Orchideenarten wie zum Beispiel der „Vanilla“ oder der „Corymborkis“ und das Vorkommen der primitiven Gattungen „Cypripedium“ und „Epistephium“ in nahezu allen tropischen Gebieten ist ein Indiz für diese Theorie.
Die Evolution der Orchideen vollzog sich daraufhin in den getrennten Kontinenten unter verschiedenen klimatischen Bedingungen. Daher entstanden auch die vielen uns heute bekannten, natürlichen, in fast jeder Klimazone beheimateten Formen der Orchidee.
Geschichte
Die frühesten geschichtlichen Zeugnisse der Orchidee stammen aus dem vor- bzw. frühkaiserlichen China.
Dort wurde sie von den Menschen als Heilmittel, Dekoration und Aphrodisiakum geschätzt.
So berichtete uns schon der Philosoph Kǒng Fūzǐ, welcher uns Europäern als Konfuzius bekannt ist, im 4. Jahrhundert vor Christus von der Schönheit und dem Duft der Orchidee und verwendete sogar ein eigenes Schriftzeichen „Ián“ für sie, was so viel wie „Anmut, Liebe, Reinheit, Eleganz und Schönheit oder junges Mädchen“ bedeutet.
Im frühen, von Stammesrivalitäten gezeichneten Japan hingegen, wurde die Orchidee „Neofinetia falcata“ den Heeren vorangetragen, um die Götter gnädig zu stimmen.
Ebenso wurden verschiedene Orchideenarten im antiken Südamerika zum Beispiel von den Azteken als heilige Blume „Coatzontecomaxochitl“ (Stanhopea-Arten) verehrt und von diesen in den Gärten ihrer Heiligtümer kultiviert.
Aus dem vorkolonialen Mexiko ist bekannt, dass die Früchte von „Tlilxochitl“ (Vanilla planifolia) als Gewürz geschätzt wurden.
Die ältesten europäischen Überlieferungen stammen von dem griechischen Philosophen Theophrastus von Lesbos (etwa 372-289 v. Chr.) welcher sie in seinem Werk „Historia plantarum“ als eine Pflanze mit zwei unterirdischen Knollen beschreibt und diese als „Orchis“ bezeichnet, möglicherweise handelte es sich dabei um die Art „Orchis morio“.
Viel später wurde dann dieser Name für die systematisch-wissenschaftliche Bezeichnung der ganzen Pflanzenfamilie herangezogen, der Orchidaceae.
Die ersten tropischen Orchideen kamen wahrscheinlich Mitte des 18. Jahrhunderts nach Europa, die Gärtner und Botaniker standen dieser Pflanze und ihren Ansprüchen anfangs ratlos gegenüber, weder wusste man wie sie zu pflegen waren, noch wie man sie vermehren konnte.
Die Legende erzählt, dass der große Aufschwung der Orchideen in Europa mit einem Zufall begann. So soll ein gewisser Mr. William Swainson die Orchideenblätter als Verpackungsmaterial für seine Sammlung tropischer Pflanzen genutzt haben, ein Teil dieses Verpackungsmateriales soll den erfolgreichen Kultivateur tropischer Pflanzen William Cattley erreicht haben.
Später wurde diese Gattung, welche damals eine Sensation darstellte und auch heute noch zu den beliebtesten Orchideenarten zählt, in Anerkennung seiner Leistung als Kultivateur in „Cattleya labiata“ benannt.
In Folge zogen viele Abenteurer und Sammler aus um immer neue und immer mehr Orchideen nach Europa zu bringen. Die Zahlen gingen schon bald in die Tausende, aber ebenso die Verluste von Pflanzen auf den langen Schiffswegen der damaligen Zeit.
Dies bedeutete natürlich auch, dass für einzelne Exemplare teilweise enorme Geldbeträge gezahlt wurden.
Erst nach langen Jahren der Versuche und Misserfolge gelang es, wiederum nur durch Zufall, Mitte des 20. Jahrhunderts eine geeignete Methode zur Massenvermehrung der Orchidee zu finden.
Im Versailler Institut Agronomique wurde in den 50er Jahren versucht über Gewebekulturen virusfreie Kartoffeln zu erzeugen und dabei wurde eine Methode entwickelt, welche heute als „Meristemkultur“ bezeichnet wird.
In der Nähe des Instituts befand sich damals eine bedeutende Orchideengärtnerei, welche diese Methode auf die Orchideen übertrug und damit den Grundstein für die erschwingliche Orchidee für Jedermann legte.
In den letzten Jahren gewannen Qualitätspflanzen trotz der höheren, aber durch die bessere Qualität gerechtfertigten Preise, immer mehr an Boden.
Die Geschichte der Orchideen ist damit aber noch längst nicht zu Ende geschrieben.